Die Geschichte der CBG begann 1993, als Gott die Fäden aus unterschiedlichen Orten zusammenzog, damit sein perfekter Plan in Erfüllung ging.
Einerseits hat der Herr den brasilianischen Fußballer Jorginho dazu bewegt, einen Vertrag beim FC Bayern zu unterzeichnen und somit etliche Jahre hier zu verbringen. Jorginho, Mitglied von „Atletas de Cristo“ - Sportler für Christus - und treuer Diener Gottes, erkannte sofort das Verlangen Gottes, die tausenden Brasilianer, die in München wohnten, für das Evangelium zu erreichen. Und so begann die erste Keimzelle bzw. Hauskreis mit Gebet und Bibelstudium in seinem eigenen Wohnzimmer. Schon bald wurde es eng in der Stube.
Gleichzeitig griff Gott in Curitiba — Brasilien — in die Geschichte einer Familie ein, um diese in Seinem Plan mit einzubringen. Pastor Theodor arbeitete derzeit neben den Pastoralen Aktivitäten, für ein international ausgerichtetes Unternehmen — mit Hauptsitz in München — und wurde zusammen mit seiner Familie versetzt. Mit Ehefrau Emmy und den 4 Kindern zogen sie nach München. Dabei dachte Pr. Theodor, dass nun seine Laufbahn als Pastor beendet sei.
Einmal angekommen dauerte es nicht lange, bis Jorginho und Pr. Theodor Kontakt aufnahmen und Familie Friesen zum Hauskreis dazu gehörte.
Dies war die Geburtsstunde einer tiefen und soliden Freundschaft, aber auch der Geschichte der CBG — damals noch als Brasilianische Gemeinde (Igreja Evangelica Brasileira de Munique) . Da das Wohnzimmer für die 30 bis 40 regelmäßigen Besucher zu klein wurde, suchte man neue Räumlichkeiten für diese Gottesdienste. Und wieder griff Gott ein und bewegte die Leiter des CZM (Charismatisches Zentrum München) dazu, diese Gruppe aufzunehmen. Unter dem Segen des CZM und in dessen Räumlichkeiten in der Emil-Geis-Str. 39 wurden fortan die Gottesdienste gehalten.
Die anfangs „kleine“ Gruppe war ständig in „Bewegung“. Da München unter anderem eine Stadt mit vielen Studenten ist, war diese „Bewegung“ auch ein Merkmal der Teilnehmer der Gemeinde. Viele brasilianische Studenten kamen für eine bestimmte Zeit und gingen wieder zurück nach Brasilien. Sehr viele sind in dieser Zeit dabei gewesen, und doch hat jeder die Geschichte der Gemeinde geprägt.
Aber zu diesem Zeitpunkt hatte Gott es für gut befunden, dass Bruder Jorginho nach Japan gehen sollte (auch dort entstand eine Brasilianische Gemeinde), und die Leitung wurde auf Pr. Theodor übertragen — der immer noch sein Berufsleben „nebenbei“ weiterführte. Pr. Theodor kam aus einer streng traditionellen Gemeinde, weshalb er versuchte diese Gemeinde in ähnlicher Form zu führen. Es ergab sich aber aufgrund vielfältiger Schwierigkeiten , dass er zu einem Tiefpunkt gelangte, der ihn physisch und geistlich ausgeschöpft und entmutigt werden ließ!
ABER DAS WAR NICHT DAS ENDE! Vielmehr ein Neustart; denn er suchte fieberhaft im Worte Gottes, mit Gebet und Fasten, nach dem, wovon er gehört — und sogar gepredigt — hatte: die Kraft Gottes. Denn Er konnte es nicht akzeptieren, dass ein Gott, der immer der gleiche ist, in der Apostelgeschichte Wunder tat, einfache Menschen mit Autorität zugerüstet hat, und er sich nun als Pastor kraftlos fühlte.
Weil Gottes Ohren nicht hart sind, sodass Er nicht hören könnte und Sein Plan für München noch nicht vollendet war, griff der Herr wieder ein. Jetzt brachte ER einen weiteren Diener, um der Gemeinde eine Erneuerung zu bringen.
Zu diesem Zeitpunkt kamen Paulo Sérgio und Merly (mit den Kindern) - wieder ein Fußballer — nach München (auch zum FC Bayern). Auch Paulo war Mitglied von „Atletas de Cristo“ ( Sportler für Christus) und brachte sich gleich im Dienst ein, so wurde er zur starken Stütze von Pr. Theodor.
Aber die größte Hilfe bekam Pr. Theodor direkt von Gott — durch die Taufe im Heiligen Geist in einer einsamen Gebetsnacht. Die „Revolution“ war gezündet. Nicht mehr die Tradition galt, sondern die direkte Anweisung des Heiligen Geistes Gottes. Das veränderte nicht nur das Leben von Pastor und seiner Familie, sondern der gesamten Gemeinde.
Die Gemeinde wurde von da an erneuert. Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Zusammenarbeit mit Pr. Romário, und es wurde ein gemeinsamer Dienst ins Leben gerufen: „Wiederherstellung des Glaubens“ (Restauração da Fé). Es sind etliche Schwester-Gemeinden in São Paulo entstanden (Pr. Romário leitetet die erste mit über 1000 Mitgliedern — und dessen Tochtergemeinden. Dazu kam noch die heute von Pr. Paulo Sérgio geleitete Gemeinde).
Auch die Gemeinde hier wurde neu ausgerichtet. Anfänglich waren die in München lebenden Brasilianer die Zielgruppe, aber der Herr gab uns die Vision und Berufung, als Missionare im „fremden“ Land — Deutsche und alle Bewohner der Stadt für Christus zu erreichen.
Ab diesem Zeitpunkt wurden die Gottesdienste in die unterschiedlichsten Sprachen übersetzt: in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Rumänisch, Bulgarisch, … (manche Sprachen kamen erst später dazu).
So bekehrten sich die ersten Deutschen, und der Herr fügte hinzu — durch persönliche Einladungen, Evangelisationen, … .
In 2002 kehrte dann Paulo Sérgio mit Familie nach Brasilien zurück. Aber die Besucher — und Mitglieder — gesellten sich immer noch dazu — nicht wegen der berühmten Fußballspieler, sondern wegen unseres Stars Jesus.
In diser Zeit wurden viele Evangelisationen und Einsätze in anderen Städten durchgeführt, und zwar mit einem einzigen Ziel: personen zu Jesus zu bringen und in Lokalgemeinden zu integrieren. Im selben Zuge fingen wir an, auf den Straßen Münchens zu evangelisieren — die erste Gemeinde, die diese Genehmigung erhalten hat — mit Musik, Tänzen und kurzen Predigten im Herzen Münchens.
Gleichzeitig wurden mehr Gottesdienste ins Leben gerufen — mehrere davon in Deutsch, jetzt mit Übersetzung ins Portugiesische, um die Bedürfnisse zu stillen. Nach mehreren Gebetsabenden, in denen Gott viele heilte, heiligte und ausrüstete, kam die Geburtsstunde des Frühgebets. Wir hatten langsam die Waffe des Gebets entdeckt — die die Mauern des Widerstandes des Glaubens einstürzen lässt (wie bei Jericho). Auch eine Kampagne mit Gebet um die Stadt ist Teil unserer Geschichte!
Aber mit dem Wachstum der Gemeinde kam die nächste Herausforderung: erwachsen werden und ausziehen. Nach langem Gebet (es dauerte fast 2 Jahre) und Fasten zogen wir in eigene (gemietete) Räume — an der Westendstr., 181. In diesen größeren Räumlichkeiten, wo sich bis zu 300 Personen im Gottesdienst versammelten, hat Gott Großes getan. Dort haben wir so manche Höhepunkte mit Gott erleben können. Um etliche zu nennen: Highlight, Jesus Revolution Congress, die WM 2006, Lobpreis-Konferenz, Chor El-Shamah, uvm.
Kurz vor dem Umzug zur Westendstraße konnte Pr. Theodor den Ruf des Herrn auf eine exklusive Tätigkeit in Seinem Reich nicht mehr überhören. Spätestens als sein Vorgesetzter sich bekehrte, in den Augen des Pastors völlig unmöglich, war die Entscheidung versiegelt. Auch dieses war ein wagemutiges Unterfangen, … aber bis heute hat Gott es uns, gemäß Seinem Wort, an nichts mangeln lassen .
Das jüngste Kapitel in unserer Geschichte ist nun der kürzliche Umzug, nach nur 3 Jahren, zur Landsberger Straße 428.
Wir sind gespannt ,was Gott mit uns hier vor hat. Aber wir möchten euch einladen, mit uns — unter der Führung Gottes — Geschichte in dieser Stadt und in diesem Land zu schreiben.
Gott hat es eilig, diese Nation zu erreichen, und wir sind der festen Überzeugung, dass eine Erweckung ansteht, und somit die Verheißung aus Joel 2 in Erfüllung geht. Dazu beruft der Herr jede einzelne Person, unabhängig von Staatszugehörigkeit, Sprache, Hautfarbe, Gemeinde… um diese Bewegung des Geistes wahrzunehmen, von der Gleichgültigkeit und dem Stillstand loszukommen und bei der Umsetzung von Gottes Plan mitzuwirken. Hierhin müssen wir unserem Bruder und Evangelist R. Bonnke zustimmen. „Unser größter Traum ist, den Teufel in einer leeren Hölle zu sehen, und der ganzen Menschheit errettet durch Jesus im Himmel zu begegnen“. Es ist eine große Verantwortung, aber wir preisen und loben unseren Gott, dass wir Anteil an dieser Geschichte haben dürfen.
Wir möchten euch auffordern, mit uns Geschichte in dieser Nation zu schreiben und gemeinsam laut zu proklamieren — und auszuleben — dass Deutschland unserem Herrn JESUS gehört!!
WER SIND WIR? Wir sind eine evangelische Frei Kirche im München gegründet wurde, zuerst für Brasilianer aber heute zählen zu unserer lebendigen Gemeinde Menschen aller Altersgruppen und Herkunft. Wir gehören zu der protestantischen Bewegung, den charismatischen Gemeinden (oder auch Pfingstgemeinde genannt…).
Wir nehmen die Bibel, das Wort Gottes, als verbindliche Grundlage und Vorbild für unser Gemeindeleben. So haben wir uns vorgenommen, all die Dinge, von denen die Bibel berichtet, auch in unserem Gemeindeleben zu erfahren. Es ist einfach spannend, zu erleben, wie man Schritt für Schritt längst Verlorengegangene Wahrheiten wieder entdecken darf und sie im Alltag dann anwenden kann. Darum ist vieles bei uns so lebendig, begeisternd und aufregend.
Wir glauben an Jesus Christus, den wir durch eine persönliche Entscheidung, als unseren Herrn angenommen haben. Wir möchten Jesus nachfolgen und in der Liebe zu Ihm und unserem Nächsten wachsen.
Wir glauben an die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, der unser Leben erneuern und uns mit Kraft für unseren Dienst erfüllen will. Möglicherweise ist vieles bei uns für Sie neu und ungewohnt, die Größe der Gemeinde, die Musik und der Lobpreis, die Art wie wir beten und.. und…und… Damit Sie sich als Gast besser zurechtfinden, nachfolgend einige Informationen zu unseren Gottesdiensten, über uns als Gemeinde und unsere Aktivitäten.
Wichtige Elemente unseres Gottesdienstes sind Lobpreis, Anbetung, das Ausüben der Gaben des Heiligen Geistes, Gebet und Fürbitte. Da wir keiner festen Liturgie folgen, geben wir hier gerne immer wieder gestellte Fragen Antworten aus der Bibel:
WARUM... …stehen wir beim singen? "Die Leviten… standen auf, um den Herrn, den Gott Israels, zu loben mit überaus lauter Stimme". 2. Chronik 20:19 "Und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, die standen vor dem Thron und vor dem Lamm…" Offenbarung 7:9-10
… heben wir unsere Hände? "So will ich dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben." Psalm 63:5 "Hebet eure Hände auf… und lobet den Herrn!" Psalm 134:2 "So will ich nun, dass die Männer beten an alle Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel. In derselben Weise auch die Frauen…" 1 Timotheus 2:8
… klatschen wir manchmal in die Hände? „Klatscht in die Hände, alle Völker und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall“. Psalm 47:2
… betet die ganze Gemeinde gemeinsam für bestimmte Anliegen? "Als sie das hörten, erhoben sie Ihre Stimme einmütig zu Gott und sprachen: Herr, Du bist es, der den Himmel und Erde und das Meer und alles was darinnen ist gemacht hat"… Apostelgeschichte 4:24
... kennen wir gemeinsamen, lauten Lobpreis? "Und sie stimmten den Lobpreis an… Und das ganze Volk jauchzte laut beim Lobe des Herrn…" Esra 3:11 "Und ich höre etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten"! Offenbarung 19:6
WOZU… … der Dienst mit geistlichen Gaben? Dazu geben die Kapitel 12 – 14 des ersten Korintherbriefes reichlich Aufschluss. Wenn die Gaben des Heiligen Geistes wirksam werden, geschieht dies zur Auferbauung der Gemeinde und zur Förderung des Glaubenslebens des Einzelnen.
WAS… …Sagt die Bibel über das Reden in neuen Sprachen (Zungen) und deren Auslegung? "Darum liebe Brüder, bemüht euch um die prophetische Rede und wehret nicht der Zungenrede!" 1. Korinther 14:39 "und Sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und Fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen!" Apostelgeschichte 2:4
Wenn Sie noch Fragen zu einer dieser Themen oder anderen Dingen haben, steht unser Team in der Gemeinde zu Verfügung…





 
 
"Ich vertraue Dir" Söhne des Lichts
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